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Technik/Geschichte

Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches Boot                                                                                                    

1. Technik

2. Synchronisation

3. Kraft und Druck

4. Ruhe im Boot (naja....)

5. Fokus im Boot

6. Kommandos kommen vom Steuermann bzw. vom Trommler und Kraftausdrücke sind gegenseitige Motivation.

Besetzung und Austarieren des Bootes

Das Boot sollte so besetzt sein, dass es optimal austariert ist. Besondere Bedeutung kommt den  „Schlagmännern“ zu. Als „Schlagmann“ sind zwei Personen mit Taktgefühl und Erfahrung zu wählen. Der „Schlagmann“ muss in der Lage sein, bei Rennen auf veränderte Rennbedingungen zu reagieren sowie die richtige Schlagfrequenz umzusetzen. Des Weiteren muss der „Schlagmann“ fühlen,was er dem Rest der Bootsbesetzung während eines Rennens „zumuten“ kann. Die schweren Sportler sollten im hinteren Teil des Bootes platziert werden, es ist auf die Körpergröße der Sportler zu achten. Es haben 20-22 Paddler Platz im Boot.

Paddellänge

Wichtig und oft unterschätzt ist die richtige Paddellänge, denn nur Sie garantiert eine optimale und effektive Umsetzung der Kraft. Die Länge der Paddel sollte so gewählt werden, dass bei korrektem Griff am Schaft und bei voll besetztem Boot und bei eingetauchtem Paddelblatt der Unterarm parallel zur Wasseroberfläche ist.

Sitzhaltung und Paddeltechnik

Eine einheitliche Sitzhaltung ist enorm wichtig, nur sie garantiert eine optimale Kraftübertragung (Kraftlinie) im Boot und ermöglicht ein korrektes Eindrehen des Oberkörpers. Das äußere Bein wird nach vorne gestellt. Das innere Bein wird locker im 90° Winkel mittig gestellt bzw. unter dem Sitz, mit dem Sitznachbarn oder den Füßen der Paddler der Hinterbank verkeilt. Die äußere Seite der Hüfte wird leicht vorgeschoben (30°), was die Verwringung einleitet. Um die Kraftübertragung des Paddelschlages über den Körper bis in das Boot zu gewährleisten, ist ein optimaler Sitz erforderlich, hinzu sollten rutschfeste Schuhe, Sitzkissen, Kniebandagen usw. gewählt werden. Denn nur wenn die Kraft auf das Boot übertragen wird, entsteht ein Vortrieb.

Technik

Die äußere Hand umschließt fest das Paddel, der Arm ist ganz gestreckt. Der Oberkörper ist eingedreht (ca. 75°), die äußere Schulter vorn. Wichtig ist ein aufrechtes Sitzen (gerader Rücken) mit ca. 20° Vorbeugung sowie die maximale Verwringung des Oberkörpers um eine maximale Schlaglänge zu erreichen.

Der innere Druckarm leitet die Abwärtsbewegung kraftvoll und konzentriert ein. Das Paddelblatt taucht fast senkrecht bei gestrecktem Arm komplett (bis zur Hand) in das Wasser. Nach dem Eintauchen des Blattes wird dieses „angerissen“, das Blatt wird dicht an der Bootswand, senkrecht und ohne Seitwärtsbewegungen nach hinten gezogen, wobei ein möglichst reibungsloser Übergang vom „drücken“ durch den Druckarm in das „ziehen“ erfolgen sollte. Dabei wird die Verwringung des Oberkörpers aufgelöst, sodass die großen Rückenmuskeln die maximale Kraft liefern können. Der Pull darf keineswegs verlangsamt werden und es darf keine Pause vor dem Exit gemacht werden. Beides führt zu einer Verringerung der Bootsgeschwindigkeit!   Auf Höhe der Mitte des Oberschenkels wird das Paddel, welches sich dort in einem ca. 45° Winkel zur Wasseroberfläche befindet, mit Hilfe des oberen Druckarmes angehoben und nahezu senkrecht und dicht an der Bootswand nach vorne geführt, was wieder in der Verwringung des Oberkörpers.                               Der verkürzte Paddelschlag und das senkrechte Zurückführen erlauben bei richtiger Anwendung eine erhöhte Schlagfrequenz gegenüber anderen Techniken. Ein längerer Paddelschlag bis hinter die eigene Sitzposition führt zu keiner signifikanten Beschleunigung., verschwendet Energie und kann das Boot sogar bremsen.                                                                                             Bei Wellengang oder starkem Wind kann die Rückführung des Paddels seitlich erfolgen um das Blatt nicht zeitaufwendig über die Wellen „heben“ zu müssen bzw. um nicht durch den Wind gebremst zu werden.

Der Trommler

Die Position des Trommlers ist sehr wichtig für das ganze Team. Der Trommler nimmt mit seinen Trommelschlägen den Takt der vorderen Schlagleute auf. Die hinteren Paddler orientieren sich jeweils an ihren Vorderleuten. Die Paddler sollen dabei synchron mit dem Trommelschlag in das Wasser eintauchen. Im Rennverlauf können somit die vorderen Schlagleute im Zusammenspiel mit dem Trommler durch Kommandos und Änderung des Trommeltaktes das Boot dirigieren. Der gleichmäßige Rhythmus und das Verständnis mit den vorderen Schlagleuten sind hierbei ausschlaggebend für den Verlauf des Rennens.

Der Steuermann


Welche Aufgabe hat der Steuermann? Was von außen sehr einfach aussieht, ist in Wahrheit ein sehr anspruchsvoller Job. Nur mir einem Steuerruder ausgerüstet, das an der Seite des Bootes befestigt ist und eine Blattgröße von ca. 50 x 10cm hat, benötigt er zum einen ausgeprägtes Fingerspitzengefühl (was es ihm erlaubt, so wenig vom bremsenden Steuerblatt wie möglich im Wasser zu belassen) und zum anderen eine gute köperliche Verfassung, um das Drachenboot "auf Kurs zu halten". Ein vollbesetzes Drachenboot wiegt über 2.000kg. Des weiteren hat der Steuermann die Aufgabe, eventuelle auftretende Gewichtsunterschiede der beiden Seiten auszugleichen, so dass das Boot zu keiner Zeit Schlagseite bekommt.

Geschichte der Drachenbootes 

Ein Drachenboot ist ein besonders langes, offenes Paddelboot, das ursprünglich aus China stammt. Zumeist stellt es durch Bemalung und/oder Schnitzarbeiten sowie einen dekorativen Drachenkopf und -schwanz einen stilisierten chinesischen Drachen dar. Die Boote werden heute weltweit als Sportboote oder bei Veranstaltungen verwendet und auch dann als Drachenboot bezeichnet, wenn auf die dekorativen Elemente verzichtet wird.     Der populärsten Legende nach erinnert das Drachenbootfest an den Versuch, den chinesischen Nationaldichter Qu Yuan im Jahre 277 v. Chr. vor dem Ertrinken zu retten. Angeblich werden seitdem zu Ehren des Dichters Drachenbootrennen veranstaltet. Das Duanwu-Fest gab es allerdings schon bevor Qu Yuan geboren war. Eine andere Theorie besagt, dass die Boote mit den geschnitzten Drachenköpfen benutzt wurden, um bei Überschwemmungen die Drachen im Wasser zu beruhigen. Und in der chinesischen Provinz Zhejiang wird der Ursprung der Rennen auf den König von Yue, Gou Jian, zurückgeführt, der nach einer militärischen Niederlage seine Truppen in Drachenbootrennen trainierte und mit ihrer Hilfe den Staat Chu wieder errichteten konnte.

Der Ursprung der Drachenboote wird von Wissenschaftlern im südlichen Zentral-China, insbesondere in der Gegend des Yangtze ca. 500 v. Chr. vermutet. Seit den 1990er Jahren wurde der Drachenboot-Sport in Deutschland immer populärer, was sich sowohl in der Zahl der Regatten, als auch in der Zahl der organisierten Sportler widerspiegelt. Bereits zu Beginn der 1990er Jahre wurden eigenständige Drachenboot-Vereine gegründet. Gleichzeitig fanden sich in Kanuvereinen Drachenbootmannschaften zusammen. In Deutschland fand das erste Drachenboot-Rennen 1987 im Rahmenprogramm der Kanu-Weltmeisterschaft in Duisburg statt. Bereits zwei Jahre später wurde in Hamburg anlässlich des 800. Hafengeburtstags eine internationale Regatta mit 75 Teams aus fünf Kontinenten veranstaltet, auf die 1990 die Gründung des Deutschen Drachenbootverbandes (DDV) in Hamburg und 1991 die 1. Deutsche Drachenboot Meisterschaften in Dresden folgten. 2005 und 2009 war Drachenboot als Einladungssportart im Programm der World Games vertreten.

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